Eine NaturFreunde-Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe "Treffpunkt i"
Angesichts der deutlichen Verschiebungen in der Parteienlandschaft nach den jüngsten Landtagswahlen geht es beim nächsten „Treffpunkt i“ am 30. September um 19:00 Uhr um den Rechtstrend und die Reaktionen der NaturFreunde darauf.
Bei dieser digitalen Veranstaltungsreihe stellt der NaturFreunde-Bundesvorstand auf Zoom zentrale Positionen zur Diskussion – und lädt Mitglieder und Interessierte zum Mitdiskutieren ein.
Und darum geht es konkret:
Die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben deutliche Verschiebungen in der Parteienlandschaft mit sich gebracht. Während in Berlin auf der einen Seite die Partei DIE LINKE zur stärksten Kraft wurde, hat sich in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die vom Verfassungsschutz überwachte AfD als stärkste Partei durchgesetzt.
In Sachsen-Anhalt ist offen, ob sich die erste Regierungskonstellation unter Führung der AfD durchsetzen kann.
Thema: Landtagswahlen, Rechtstrend und die Reaktion der NaturFreunde
Referent*innen:
Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands
Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands
Vertreter*innen der NaturFreunde in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin
Hier geht es zur Anmeldung.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1895 engagieren sich die NaturFreunde für eine solidarische, gerechte und offene Gesellschaft. Jeder Form von Rassismus und Ausgrenzung treten die NaturFreunde aktiv entgegen. Die NaturFreunde sind seit ihrer Gründung aktiv in Initiativen gegen Nationalismus, Antisemitismus und Revanchismus. Sie engagieren sich in Bündnissen und streiten für eine interkulturelle Gesellschaft ohne Ausgrenzung. Die NaturFreunde treten ein für offene Grenzen für Menschen in Not.
Mit großer Sorge sehen die NaturFreunde, wie faschistische und völkische Kräfte versuchen, in verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen wie der Naturschutz, Umwelt- und Friedensbewegung Fuß zu fassen. Dem stellen wir uns als NaturFreunde gemeinsam entgegen. Mit völkischen, rassistischen, verschwörungsideologischen Gruppen und Organisationen werden die NaturFreunde nicht zusammenarbeiten.
Gerade die deutsche Geschichte lehrt uns: Wehret den Anfängen. Schon einmal haben Demokrat*innen und die politische Linke die Entwicklung des Faschismus unterschätzt und nicht verhindern können, dass sich rechte und faschistische Parteien und Bewegungen innerhalb kürzester Zeit durchsetzen konnten.
Seit mehreren Jahren versucht die AfD in den Landtagen durch Kleine Anfragen, die Arbeit von gesellschaftlichen Initiativen und Verbänden infrage zu stellen. Auch die NaturFreunde waren bereits in einer Vielzahl von Anfragen der Landtags- und Bundestagsfraktion der AfD Zielobjekt.
In diesem Treffpunkt i wollen die NaturFreunde über die Auswirkungen der Verschiebung des Parteienspektrums nach rechts diskutieren sowie Aufgaben und Anforderungen an die NaturFreunde beschreiben. Auch sollen die Auswirkungen dieser gesellschaftlichen Entwicklung für die NaturFreunde analysiert werden.
An der Veranstaltung werden Vertreter*innen der NaturFreunde aus Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin in kurzen Statements ihre Einschätzung zur Lage in ihren Bundesländern darlegen.
Uwe Hiksch, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands, wird eine kurze Wahlanalyse zu den Wähler*innenwanderungen in den Bundesländern aufzeigen.
Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, zeigt Ursachen und Möglichkeiten für eine gesellschaftliche Veränderung auf und wird konkrete Anforderungen an die Arbeit der NaturFreunde formulieren

